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Sarah Martinez
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CB-Funkfrequenzen: Was Sie darüber wissen sollten

Was sind CB-Funkfrequenzen? Was sollten Sie darüber wissen?

CB-Funk (Citizen’s Band Radio) ist ein lizenzfreier Funkdienst, der es Privatpersonen ermöglicht, über festgelegte Frequenzen miteinander zu kommunizieren. Er ist besonders beliebt bei Funkamateuren, Lkw-Fahrern und in ländlichen Gebieten.

Die Ursprünge des CB-Funkverkehrs reichen bis in die 1940er Jahre in den USA zurück. Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) schuf ein Frequenzspektrum, das für den nichtkommerziellen Funkverkehr freigegeben wurde. In den 1970er Jahren erlebte der CB-Funk einen starken Aufschwung, insbesondere durch seine Verbreitung in der Transportbranche und unter Funkamateuren. In vielen Ländern wurde der CB-Funk offiziell reguliert und erhielt bestimmte Frequenzbereiche, die bis heute genutzt werden.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen CB-Funk und Amateurfunk liegt in der Flexibilität der Frequenznutzung und der zulässigen Sendeleistung. Amateurfunker können weltweit auf verschiedenen Frequenzbändern senden und komplexe Antennensysteme verwenden. CB-Funker sind in dieser Hinsicht wesentlich weniger flexibel. CB-Funkfrequenzen sind auf einen begrenzten Bereich beschränkt. CB-Funk arbeitet hauptsächlich im 11-Meter-Band bei 27 MHz. Im Vergleich dazu arbeitet PMR-Funk (Private Mobile Radio) auf UHF-Frequenzen um 446 MHz und bietet ein noch einfacheres System, jedoch mit deutlich geringerer Reichweite.

Sehr wichtig für CB-Funk sind die CB-Funkfrequenzen und -Kanäle, die genau definiert sind. Funkgeräte verwenden natürlich eine bestimmte Frequenz, genau wie normale Radios. Die Kanäle sind eine Art “Voreinstellung”, die eine einfache Auswahl ermöglicht. Es ist viel einfacher zu sagen:

“Wechseln wir zu Kanal 1” statt: “Wechseln wir zu Frequenz 26,965 Megahertz.”

Dieser Artikel behandelt die Unterschiede zwischen Frequenzen und Kanälen, aber das ist noch nicht alles. Auch gesetzliche Vorschriften in Deutschland und anderen europäischen Ländern sowie technische Grundlagen wie AM und FM werden hier behandelt.

Unterschiede zwischen Frequenzen und Kanälen

Viele Anfänger fragen sich, was genau der Unterschied zwischen Frequenzen und Kanälen ist. Hier finden Sie eine anschauliche Erklärung, die den direkten Zusammenhang zwischen den beiden Begriffen verdeutlicht.

Die Frequenz gibt an, auf welcher elektromagnetischen Welle ein Funkgerät sendet und empfängt. Sie wird in Megahertz (MHz) gemessen und bestimmt, vereinfacht gesagt, wie schnell die Wellen schwingen.

Im CB-Funk liegt der zulässige Frequenzbereich zwischen 26,560 MHz und 27,410 MHz. Innerhalb dieses Bereichs gibt es zahlreiche einzelne Frequenzen, die für die Kommunikation genutzt werden können.

Um die Bedienung von Funkgeräten zu vereinfachen, wurden diesen Frequenzen feste Kanäle zugewiesen. Ein Kanal ist daher nichts anderes als eine bestimmte Frequenz, der eine Nummer zugewiesen wurde. Anstatt die Frequenz manuell einzustellen, können Sie einfach einen Kanal auswählen. Beispielsweise entspricht Kanal 1 der Frequenz 26,965 MHz und Kanal 40 der Frequenz 27,405 MHz.

Das 11-Meter-Band – Was bedeutet das?

Der Begriff „11-Meter-Band” beschreibt die Wellenlänge von CB-Funkfrequenzen. Die Wellenlänge einer elektromagnetischen Welle ergibt sich aus der Lichtgeschwindigkeit geteilt durch die Frequenz. Einfach ausgedrückt: Je niedriger die Frequenz, desto länger die Wellenlänge.

CB-Funk arbeitet im Frequenzbereich um 27 MHz, was einer Wellenlänge von etwa 11 Metern entspricht – daher der Name 11-Meter-Band. Diese Wellenlänge hat einige besondere Eigenschaften:

  • Es kann sich relativ weit ausbreiten, insbesondere über offene Landschaften.
  • Unter bestimmten Bedingungen kann es von der Ionosphäre reflektiert werden, wodurch Verbindungen über Hunderte oder sogar Tausende von Kilometern möglich sind. In solchen Fällen sagt man oft “Das Band ist offen”.
  • Es ist weniger anfällig für Abschirmungen durch Gebäude als höhere Frequenzbereiche, aber Hindernisse wie Berge oder dichte Bebauung können die Reichweite dennoch verringern.

Die Ausbreitung von Funkwellen im 27-MHz-Band folgt mehreren Prinzipien:

  • Zunächst gibt es die Bodenwelle. Im Nahfeld breitet sich das Signal entlang der Erdoberfläche aus. Dies ermöglicht eine Reichweite von einigen Kilometern, abhängig von Hindernissen wie Gebäuden oder Wäldern.
  • Eine direkte Verbindung (auch Sichtverbindung genannt) ist ebenfalls möglich. Die Funkwellen bewegen sich in einer direkten Sichtlinie zwischen den Funkgeräten. In offenen Bereichen oder mit erhöhten Antennen kann die Reichweite bis zu 30 Kilometer betragen.
  • Dann gibt es noch die ionosphärische Reflexion (Sporadic-E). Unter bestimmten Bedingungen werden Funksignale von der Ionosphäre reflektiert, wodurch Reichweiten von mehreren hundert bis zu tausend Kilometern möglich sind. Dieses Phänomen tritt insbesondere bei hoher Sonnenaktivität auf.

Im Vergleich dazu nutzt PMR446-Funk eine Frequenz von 446 MHz, was einer viel kürzeren Wellenlänge von etwa 70 Zentimetern entspricht. Diese Funkwellen haben eine geringere Reichweite und breiten sich eher in direkter Sichtlinie aus.

Zusammenfassend:

Die Frequenz bestimmt, auf welcher elektromagnetischen Welle ein Funksignal übertragen wird, während die Kanalnummer eine einfache Möglichkeit darstellt, eine festgelegte Frequenz zu nutzen. Das 11-Meter-Band des CB-Funkgeräts bietet eine gute Mischung aus Reichweite und Flexibilität, weshalb es sich seit Jahrzehnten bewährt hat.

Ein Beispiel:

  • Kanal 1 entspricht der Frequenz 26,965 MHz.
  • Kanal 40 liegt bei 27,405 MHz.

Aber Vorsicht: Höhere Kanäle bedeuten nicht unbedingt höhere Frequenzen.

CB-Funkfrequenzen und -Kanäle (1–80)

Schauen wir uns zunächst die Standardkanäle 1 bis 40 an.

Die klassischen CB-Funkkanäle 1 bis 40 sind international weit verbreitet und decken den Frequenzbereich von 26,965 MHz bis 27,405 MHz ab. Hier sind einige Kanäle und die entsprechenden CB-Funkfrequenzen:

KanalFrequenz (MHz)
126.965
927.065 (Notfallkanal)
1927.185 (Trucker-Kanal)
4027.405

Dann kommen die erweiterten Kanäle zwischen 41 und 80 in Deutschland.

In Deutschland wurden 1996 weitere 40 Kanäle freigegeben. Diese liegen im Frequenzbereich zwischen 26,565 MHz und 26,955 MHz und werden hauptsächlich für die private Kommunikation genutzt.

Wichtiger Hinweis: In anderen europäischen Ländern sind diese zusätzlichen Kanäle nicht immer zulässig.

Modulationsarten: AM, FM und SSB

CB-Funk verwendet verschiedene Modulationsarten, die sich in Klangqualität und Reichweite unterscheiden:

  • AM (Amplitudenmodulation): Ältere Technologie, oft verrauscht, aber mit guter Reichweite.
  • FM (Frequenzmodulation): bessere Tonqualität, geringere Reichweite als AM.
  • SSB (Einseitenbandmodulation): beste Reichweite, jedoch nur für spezielle Geräte verfügbar.

Die maximal zulässigen Sendeleistungen in Deutschland sind wie folgt:

  • AM/FM: maximal 4 Watt
  • SSB: maximal 12 Watt

CB-Funkfrequenzen: Gesetzliche Bestimmungen in Deutschland

Die Nutzung von CB-Funk in Deutschland ist lizenzfrei, unterliegt jedoch bestimmten Vorschriften:

  • Die genehmigten Frequenzen sind: 26,560 MHz – 27,410 MHz
  • Die maximale Sendeleistung beträgt: 4 Watt (AM/FM), 12 Watt (SSB)
  • Zulässige Modulationsarten sind: AM, FM, SSB
  • Bei Antennen gibt es grundsätzlich keine Begrenzung, solange kein externer Verstärker verwendet wird. Aufgrund der Wellenlänge (Lambda) können sie bis zu 11 Meter lang sein; Stabantennen sind oft etwa fünfeinhalb Meter lang (entspricht der halben Wellenlänge, daher oft als Halbwellenlänge bezeichnet).

Vorschriften in anderen europäischen Ländern

Jedes Land hat seine eigenen Vorschriften für CB-Funk. Hier ist eine Übersicht:

LandKanäleModulationSendeleistung
Österreich40AM/FM/SSB4 W (AM/FM), 12 W (SSB)
Schweiz40AM/FM/SSB4 W (AM/FM), 12 W (SSB)
Italien40AM/FM/SSB4 W (AM/FM), 12 W (SSB)
Frankreich40AM/FM/SSBDerzeit 4 W (AM), 1 W (FM), 4 W (SSB)
Spanien40AM/FM/SSB4 W (AM/FM), 12 W (SSB)
Belgien40AM/FM/SSB4 W (FM/FM), 12 W (SSB)
Niederlande40AM/FM/SSB4 W (AM/FM), 4 W (SSB)
Dänemark40AM/FM/SSB4 W (AM/FM), 12 W (SSB)
Polen40AM/FM/SSB4 W (AM/FM), 12 W (SSB)
Tschechische Republik80 FM, 40 AMAM/FM/SSB4 W (AM/FM), 12 W (SSB)

Hinweis: Wer ins Ausland reist, sollte sich vorab über die aktuellen Bestimmungen informieren.

Sonderkanäle in Deutschland

Neben den regulären Kanälen gibt es einige Sonderkanäle:

  • Kanal 9 (27,065 MHz): Notrufkanal
  • Kanal 19 (27,185 MHz): Trucker-Kanal
  • Kanal 15 (27,135 MHz): SSB-Rufkanal
  • Datenkanäle: Kanäle 6, 7, 24, 25, 52, 53, 76, 77 für digitale Übertragungen

Legaler und illegaler CB-Funkbetrieb

Seit Jahren nutzen Menschen weltweit privat Funkfrequenzen außerhalb des CB-Funkbereichs zwischen 26 und 28 MHz. In Deutschland ist die Nutzung dieser nicht zugewiesenen Frequenzen jedoch ein Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldstrafe geahndet werden kann.

Die Verwendung von Sendeleistungsverstärkern (oft als “Burner” oder “Endstufen” bezeichnet) ist ebenfalls illegal. Häufig werden auch modifizierte Amateurfunkgeräte aus dem 10-Meter-Band verwendet, die nicht den Anforderungen für CB-Funk entsprechen. Es gibt Betreiber, die mit Sendeleistungen von bis zu mehr als 100 Watt statt der zulässigen 4 Watt arbeiten.

Die Bundesnetzagentur ist für die Untersuchung und Verfolgung solcher Verstöße zuständig. Die Rechtslage ist jedoch nicht so einfach, und Verfahren wegen Verstößen gegen die Funkvorschriften sind außer in einigen Extremfällen eher selten. Dennoch sollten sie natürlich beachtet werden.

Unterschiede zu PMR446 und Freenet Radio

Neben CB-Funk gibt es noch andere lizenzfreie Funkdienste:

  • PMR446 (446 MHz, UHF-Bereich): geringere Reichweite, handliche Geräte, gut geeignet für Städte.
  • Freenet-Funk (149 MHz, VHF-Bereich): Bessere Reichweite als PMR, aber weniger verbreitet.

CB-Funk hat den Vorteil, dass er aufgrund der Frequenz von 27 MHz größere Entfernungen überbrücken kann, insbesondere mit einer guten Antenne.

CB-Funkfrequenzen und die Nutzung von Funkgeräten auf bis zu 80 Kanälen

CB-Funk ist ein bewährtes Kommunikationsmittel ohne Mobilfunknetz, das es schon seit vielen Jahren gibt und das sich ideal für Funkamateure, Lkw-Fahrer und sogar für Notfälle eignet. Wenn Sie sich mit den CB-Funkfrequenzen, Kanälen, Modulationsarten und gesetzlichen Vorschriften vertraut machen, können Sie diesen Funkdienst optimal nutzen.

Für Einsteiger lohnt sich ein einfaches CB-Funkgerät mit FM und AM, das auf den in Deutschland zugelassenen 80 Kanälen betrieben werden kann. Wer das Funkgerät auch im Ausland nutzen möchte, sollte sich vorab über die jeweiligen Vorschriften informieren. Viele moderne CB-Funkgeräte lassen sich auf verschiedene Ländernormen einstellen und passen so die Kanäle und Sendeleistung an die gesetzlichen Vorschriften des jeweiligen Landes an, was sehr praktisch ist, wenn man das CB-Funkgerät im Ausland nutzen möchte.

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